Unbestätigten Gerüchten zufolge existiert außerhalb des Dreiecks Computerfreak - Computer - anderer Computerfreak eine andere, geheimnisvolle Welt voller Nicht-Computerfreaks.
Einfluss auf ein Computersystem hat diese Welt sowohl unmittelbar - durch Stromversorgungen, Disketten oder andere Gegenstände im näheren Einflussbereich - als auch mittelbar über den Computerfreak an sich. Dieser Einfluss äußert sich vor allem darin, Computerfehler wahlweise zu aktivieren, zu animieren, zu antizipieren, zu arrangieren, zu deduzieren, zu intensivieren, zu optimieren oder zu konzentrieren – aber auf jeden Fall den Computerbesitzer zu drangsalieren.
Der Ruf zum Essen wird getreu Murphys Grundregel so erfolgen, dass ein gerade in der Entwicklung begriffener genialer Algorithmus auf immer in Vergessenheit gerät und ein ins Zimmer stürzendes Kind (gleich welchen Alters) wird auf die alles entscheidende Diskette treten.
Doch auch die Brüder im Geiste (also andere Computerbesitzer) sind im Produzieren von Fehlern, Schäden und Missständen mindestens genauso begabt.
Gesetz von der strukturellen Unverträglichkeit zwischen Computerhobby und Ehefrauen:
Nur bei einem längeren unabgespeicherten Quellcode benutzt eine Ehefrau das einzige Gerät im Umkreis von 10 Kilometern, das sofort die Hauptsicherung durchbrennen lässt.
Das Baby-auf-dem-Schoß-Axiom:
Ein Kind, das mit seinen Händen an die Tastatur gelangt, erwischt bei der ersten Berührung die einzige Tastenkombination, bei der etwas zu zerstören ist. Gibt es mehr als eine Möglichkeit, sucht es sich die Unheilvollere aus.
Eingeschränktes Baby-auf-dem-Schoß-Axiom:
Hindert man es daran, eine verhängnisvolle Tastenkombination zu erwischen, führt das zumindest zu
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Definition von Computeranwendern:
Gestresstes, zumeist weibliches Wesen, das mit unbrauchbaren Programmen, unverständlichen Handbüchern und unangepassten Peripheriegeräten vor einem augenschmerzenden Bildschirm Arbeiten verrichten soll, die es ohne Computer in der Hälfte der Zeit erledigen könnte.
Den restlichen Teil der biodynamischen Computerperipheriegeräte kann man in zwei große Gruppen aufteilen. Zum einen ist da die
Definition der Besitzer von "Heim-" und "semiprofessionellen" Computern:
Männliches Wesen, dem es nichts ausmacht, endlose Stunden für eine Tätigkeit zu opfern, die keinen praktischen Nutzen hat, dabei jeden Bezug zur Realität verliert und keine Zeit mehr für seine Umgebung, seine Mitmenschen, seine Freunde oder seine Familie hat.
Im Unterschied dazu die
Definition der Besitzer von "professionellen" Computern:
Männliches Wesen, dem es nichts ausmacht, endlose Stunden für eine Tätigkeit zu opfern, die keinen praktischen Nutzen hat, dabei jeden Bezug zur Realität verliert und keine Zeit mehr für seine Umgebung, seine Mitmenschen, seine Freunde oder seine Familie hat.
Renates Postulat:
Männer lieben Computer, weil Computer das tun, was ihnen befohlen wird. Ob das mit dem, was sie tatsächlich tun wollen, übereinstimmt, ist demgegenüber unwichtig. – Mit "sie" sind sowohl die Männer als auch die Computer gemeint.
Gertruds Stoßseufzer:
Wenn Du Dich auf einer Party an den Tisch mit den beiden einzigen anscheinend interessanten Männern setzt, sind es in Wirklichkeit Computerfreaks, die sich stundenlang – ohne Dich anzusehen – über Sortieralgorithmen unterhalten.
Gertruds erweiterter Stoßseufzer:
Wenn Du daraufhin einen Computerkurs belegst, gerätst Du bei der nächsten Party an zwei Männer, die sich über Briefmarkensammeln unterhalten und Computer aus tiefster Seele ablehnen.
Der feministische Computeransatz:
Speicherplatz und Manneskraft haben eines gemeinsam: Die Größe ist eigentlich nicht so wichtig, aber kein Mann wird das vor sich zugeben.
Wo immer auf dieser Welt ein Computer und ein Mensch zusammenkommen, gibt es Täter und Opfer. Wer Täter und wer Opfer ist, bestimmt der persönliche Bezugspunkt: Egal, was passiert, man gehört immer zu den Opfern. Schließlich gilt wie überall im Leben auch in der Welt der Computer das
Allgemeine Opfergesetz:
Egal, auf welcher Seite Du gerade stehst – diese Seite wird verlieren.
Wenn Du die Seite wechselst, wird sich auch das Schlachtenglück wenden.
Dieses Gesetz ist auch als Kassen-Axiom bekannt:
Die andere Schlange kommt stets schneller voran.
Das Allgemeine Opfergesetz auf den EDV-Bereich angewendet und präzisiert, ergibt die
Bist Du ein Anwender, so wirst Du gegen Computer, Hardwarehersteller und Programmierer verlieren.
Bist Du ein Hardwarehersteller, so wirst Du gegen Computer, Anwender und Programmierer verlieren.
Bist Du ein Programmierer, so wirst Du gegen Computer, Hardwarehersteller und Anwender verlieren.
Konsequente Folgerungen aus der digitalen Quartettregel:
Es kann keine menschlichen Gewinner geben.
Der Computer gewinnt immer.
Erweiterte Folgerung aus der digitalen Quartettregel:
Sollte der Computer einmal nicht gewinnen, dann gewinnen Software oder Peripheriegeräte, im besten Fall die Steckdose.
IBM Pollyana Grundsatz:
Maschinen sollten arbeiten.
Menschen sollten denken.
Die wesentliche Erkenntnis aller von EDV Betroffenen - also aller Opfer - ist die
Grunderkenntnis der EDV-Anwendung:
Ein Computer ist dazu da, Dir die Arbeit zu erleichtern, die Du ohne ihn nicht hättest.
Die zwölf Beratungs-Trugschlüsse für den leichtgläubigen Käufer:
- "Das funktionierte gestern noch."
"Der Rechner, auf dem das läuft, wurde vor zehn Minuten verkauft."
"Dieser Programmteil ist jetzt zufälligerweise nicht auf dieser Festplatte."
"Dieses Problem können Sie leicht umgehen, wenn Sie den Arbeitsablauf in Ihrem Betrieb ein wenig umstrukturieren."
"Ich habe mich erst vor zwei Tagen in das Programm eingearbeitet."
"Selbstverständlich ist das erweiterbar. Das haben wir schon dutzende Male gemacht."
"Unser Spezialist dafür hat zur Zeit Urlaub."
"Wir haben nur die Vorführversion des Programms, die neue Version ist aber unterwegs."
"Wir haben nur die Vorführversion des Programms, die neue Version ist aber fehlerfrei."
- "Wenn Sie das Programm/den Computer/das Peripheriegerät erst mal ein paar Wochen in Ihrer Firma haben, dann erledigen sich Ihre Fragen von selbst."
"Selbstverständlich haben wir eine Supportabteilung."
"Nein, zu diesem Preis kommen keine weiteren Kosten hinzu."
In jedem Bereich des Lebens haben sich über die Jahre hinweg bestimmte Erkenntnisse, Grundregeln oder Philosophien entwickelt. Die EDV ist da keine Ausnahme. Schließlich gilt der
Grundsatz der EDV:
Es gibt nur zwei unverrückbare Erkenntnisse im Leben:
Der Computer nützt dem Menschen.
Die Erde ist eine Scheibe.
Grundregel jedes Computerbenutzers:
- Lass niemals etwas Mechanisches wissen, dass Du es eilig hast.
Um einem Anwender die richtigen Argumente an die Hand zu geben, ohne dass er lange nach Ausreden suchen muss, sind im folgenden die glaubwürdigsten zusammengestellt.
"Das stand nicht im Handbuch."
Die erweiterte allgemeine Ausrede:
"Jemand hat sich mein Handbuch ausgeliehen."
Die allgemeine Computer-Ausrede:
"Dafür ist mein PC nicht kompatibel genug."
Die Ausdruck-Ausrede:
"Mein Traktor zieht das Papier schief ein."
Die Businessgrafik-Ausrede:
"Meine Plotterstifte sind eingetrocknet."
Die Dateien-Ausrede (1):
"Meine Festplatte ist voll."
Die Dateien-Ausrede (2):
"Meine Festplatte ist dafür zu langsam."
Die Dateien-Ausrede (3):
"Meine Festplatte hatte plötzlich defekte Sektoren."
Die Drucker-Ausrede (1):
"Mein Farbband ist alle."
Die Drucker-Ausrede (2):
"Mir fehlt der richtige Treiber."
Die Drucker-Ausrede (3):
"Mein Drucker kann diesen Zeichensatz nicht."
Die plumpe Ausrede:
"Vorher hat er/sie/es noch funktioniert."
Die nicht-so-plumpe Ausrede:
"Das macht bei uns immer Frau Y."
Die Installations-Ausrede:
"Meine speicherresidenten Programme haben sich gegenseitig abgeschossen."
Die Interface-Ausrede:
"Die Druckeranpassung klappt noch nicht."
Die linguistische Ausrede:
"Bisher haben wir so etwas immer in einer anderen Programmiersprache geschrieben."
Die Mailbox-Ausrede:
"Das verträgt sich nicht mit meiner Terminalemulation."
Die Online-Ausrede:
"Ich habe mein Passwort vergessen."
Die Programm-Ausrede (1):
"Für dieses Programm ist mein Arbeitsspeicher zu klein."
Die Programm-Ausrede (2):
"Ich habe noch nicht die neueste Programmversion."
Die Zeichenprogramm-Ausrede:
"Ich habe die falsche Grafikkarte."
Verenas Hinweis:
Ein Computerprogramm tut, was Du schreibst, nicht was Du willst.